Verbraucherschutz

Energietipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Auf dem Balkon verschafft ein geöffneter Sonnenschirm den Fensterflächen Schatten.
Foto: Hermann Obermeyer

Die Sonne draußen lassen

Hochsommerliche Temperaturen sorgen bei manch einem für schlaflose Nächte. Vor unerträglichen Temperaturen in den eigenen vier Wänden, kann kluger Hitzeschutz bewahren.
Der Schutz ist am wirksamsten, wenn Sonnenstrahlen abgewehrt werden, bevor sie die Fensterflächen und die Hausfassade erreichen. Markisen, Sonnensegel, Jalousien, Roll- und Klappläden oder Beschattung durch Laubbäume, Balkone und Dachüberstände schützen von außen. Besonders wichtig ist der außen liegende Schutz für Dachflächenfenster. Auf der Innenseite des Fensters angebrachte Rollos und Vorhänge können die Sonnenstrahlen erst abschirmen, wenn Sie bereits in den Raum eingedrungen sind. Dann erwärmen sie aber schon die Raumluft. An sehr heißen Tagen, sollte nur in den kühleren Morgenstunden bzw. in der zweiten Nachthälfte, wenn es draußen abgekühlt ist, ausgiebig gelüftet werden - wobei Querlüftung am meisten bringt. Zeitweise Erleichterung können auch Ventilatoren verschaffen, die deutlich weniger Strom verbrauchen als Klimageräte. Die vorbeiströmende „Ventilatorluft“ sorgt für einen Kühleffekt auf der Hautoberfläche.
Auch richtiges Dämmen kann eine sinnvolle Maßnahme darstellen. Das Eindringen der Sommerhitze über Wände und Dach wird am besten von Dämmstoffen verzögert. Diese reduzieren den Wärmefluss in beide Richtungen – im Winter von Innen nach Außen und im Sommer umgekehrt.
Eine individuelle Beratung zu Hitzeschutz und Dämmung erhalten Ratsuchende im persönlichen Gespräch mit Energieberatern der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz nach telefonischer Voranmeldung.

Die Energieberatung ist in Mainz am Donnerstag, den 06.07.17 im Umweltinformationszentrum (Dominikanerstraße 2) und am Mittwoch, den 05.07.17 in der Verbraucherzentrale (Seppel-Glückert-Passage 10, 2.OG). Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Telefonische Voranmeldung unter  0800 / 60 75 600 (kostenlos).

Energietipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Werden gedämmte Häuser zu dicht?


Die Gebäudehülle sollte möglichst luftdicht sein - unabhängig davon ob und wie dick ein Haus gedämmt ist. Fugen findet man vor allem an Stellen, an denen Bauteile ohne Abdichtung aneinander stoßen. Durch diese Fugen strömt unkontrolliert Luft und nimmt dabei Energie und Feuchtigkeit mit. Damit  sind nicht nur Energieverlust und Zugerscheinungen verbunden, sondern auch das Risiko eines Bauschadens. Im Winter kühlt sich warme relativ feuchte Luft auf dem Weg durch die Fuge nach draußen ab. Die abgekühlte Luft kann weniger Feuchtigkeit speichern. Die erhöhte Luftfeuchtigkeit in der Fuge schafft damit die Voraussetzung für Schimmelbildung. Unter Umständen entsteht damit ein unbemerkter Bauschaden, der auch die Raumluft belasten kann. Denn durch die Fugen kann auch Luft von außen nach drinnen strömen und Schimmelsporen mit in die Wohnung bringen. Häuser sind im Vergleich zu früher, als noch Einzelöfen und Fenster ohne Dichtungen üblich waren, ohnehin dichter. Der notwendige Luftwechsel muss entweder durch Fensterlüftung oder eine Lüftungsanlage sichergestellt werden.
Weitere Informationen zur luftdichten Bauweise und was diesbezüglich bei der Ausführung von Sanierungsmaßnahmen oder im Neubau zu beachten ist, erläutern Ihnen gerne die Energieberater der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in einem persönlichen Beratungsgespräch nach telefonischer Voranmeldung.

Die Energieberatung ist in Mainz am Donnerstag, den 06.07.17 im Umweltinformationszentrum (Dominikanerstraße 2) und am Mittwoch, den 28.06.17 in der Verbraucherzentrale (Seppel-Glückert-Passage 10, 2.OG). Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Telefonische Voranmeldung unter  0800 / 60 75 600 (kostenlos).

Energietipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Broschüre der Verbraucherzentrale beantwortet Fragen zur Wärmedämmung

Schimmelbildung, Brandgefahr, Entsorgungsprobleme – Wärmedämmung ist in der Öffentlichkeit immer wieder massiver Kritik ausgesetzt. Das verunsichert viele Hausbesitzer.
Die Vorurteile gegenüber einer Wärmedämmung reichen von Schimmelbildung über vermeintlich zu dichte Häuser bis hin zu vermehrter Algenbildung auf gedämmten Hauswänden. Angeblich wäre es von großem Nachteil, wenn die Dämmung im Winter verhindert, dass die Sonneneinstrahlung die Wände erwärmt, und Wände könnten auch nicht mehr atmen. Zusätzlich werden der Einspareffekt und die Wirtschaftlichkeit von Dämmmaßnahmen in Frage gestellt. Nicht zuletzt die Angst vor erhöhtem Brandrisiko und die Frage der späteren Entsorgung werden gegen die Dämmung ins Feld geführt.

In der aktualisierten Neuauflage der 16-seitigen Broschüre „Wärmedämmung – spricht was dagegen?“ nimmt die Verbraucherzentrale die zehn häufigsten Vorurteile unter die Lupe und erklärt die technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Zusammenhänge rund um die Wärmedämmung. Dank der finanziellen Unterstützung durch das rheinland-pfälzische Umweltministerium ist die Broschüre kostenlos bei den Energieberatern in der persönlichen Beratung in rund 70 Orten in Rheinland-Pfalz erhältlich. Unter www.verbraucherzentrale-rlp.de/AntwortenWaermedaemmung kann sie auch herunter geladen werden. Postversand erfolgt gegen Einsendung von 1,45 Euro in Briefmarken durch die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Energieberatung, Postfach 41 07 in 55031 Mainz.
Kostenlose Beratung rund um das Thema Wärmedämmung und alle anderen Fragen zum Thema Energie bieten die Energieberater der  Verbraucherzentrale nach telefonischer Voranmeldung.

Die Energieberatung ist in Mainz am Donnerstag, den 06.07.17 im Umweltinformationszentrum (Dominikanerstraße 2) und am Mittwoch, den 21.06.17 in der Verbraucherzentrale (Seppel-Glückert-Passage 10, 2.OG). Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Telefonische Voranmeldung unter  0800 / 60 75 600 (kostenlos).