Verbraucherschutz

Energietipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Solarstrom vom Dach: Eine Energiequelle für die eigene Heizung?

Es ist seit Jahren ein Trendthema in der Energieberatung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz: Wie kann der erzeugte Strom der Photovoltaikanlage auf dem Dach optimal genutzt werden? Und macht es Sinn, eine Wärmepumpe für Heizung und Warmwasser zu installieren, um den Anteil des selbst genutzten Stroms vom Dach deutlich zu erhöhen? Diese Fragen stehen deshalb auch im Mittelpunkt der Sommeraktion „Solarstrom und Wärmepumpe“ der Verbraucherzentrale. Ab sofort erhalten Interessierte in den 70 Beratungsstandorten in Rheinland-Pfalz neben der persönlichen Beratung eine rechnerische Einschätzung, ob sich die eigene Photovoltaikanlage mit oder ohne Batteriespeicher lohnt und wie das Ergebnis nach dem Einbau einer Wärmepumpe ausfallen würde.
Mit Hilfe von Wärmepumpen kann man die Umweltwärme aus dem Boden oder der Luft von einem niedrigen auf ein höheres Temperaturniveau „pumpen“ und damit das Haus heizen. Für den Motor der Wärmepumpe braucht man jedoch Strom. Allerdings: Während die Wärmepumpe im Winter am häufigsten läuft, ist der Ertrag der Solarstromanlage am niedrigsten. Es muss daher immer im Einzelfall geprüft werden, welchen Beitrag der Solarstrom für die Wärmepumpe wirklich liefern kann.
Damit eine konkrete Einschätzung im Einzelfall vorgenommen werden kann, sollten die Ratsuchenden Daten zum Hausdach wie Fläche, Neigung und Ausrichtung sowie zum bisherigen Energieverbrauch für Strom, Heizung und Warmwasser mitbringen. Eine vorherige Terminvereinbarung ist erforderlich.
Die Energieberatung ist in Mainz am Donnerstag, den 02.08.18 von 12.30 – 18:30 Uhr im Umweltinformationszentrum (Dominikanerstraße 2) und am Mittwoch, den 25.07.18 von 10.00 – 17.45 Uhr in der Verbraucherzentrale (Seppel-Glückert-Passage 10, 2.OG). Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Telefonische Voranmeldung unter  0800 / 60 75 600 (kostenlos).

Energiertipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Heizanlagen regelmäßig warten lassen

Für viele Leute ist die jährliche Inspektion des Autos selbstverständlich. Dass eine regelmäßige Inspektion der Heizungsanlage mindestens genauso wichtig ist, wird oftmals übersehen. Nach der Energieeinsparverordnung gehört eine sachgerechte Wartung und Instandhaltung zu den Pflichten des Betreibers von heizungstechnischen Anlagen. Die Inspektions- und Wartungsarbeiten sind umfangreich. Sie sollten mindestens folgende Leistungen umfassen: Kontrolle der Verschleißteile und der Sicherheitsfunktionen, Verschleißteile sind wenn nötig zu ersetzen. Ebenso sollten die Einstellung der Feuerungseinrichtungen und der zentralen regelungstechnischen Einrichtungen überprüft und bei Bedarf Reinigungsarbeiten durchgeführt werden.
Verbrennungsrückstände beeinträchtigen die Wärmeabgabe an das Heizwasser, daher ist die Reinigung besonders wichtig für einen sparsamen und schadstoffarmen Betrieb der Anlage.
Bevor ein Wartungsvertrag abgeschlossen wird, sollten die unterschiedlichen Leistungen und Preise verschiedener Installateure verglichen werden. Verlangen Sie nach der Wartung außerdem ein vollständig ausgefülltes Wartungsprotokoll, damit die ausgeführten Arbeiten bei Bedarf auch später noch nachvollzogen werden können.
Weitere Fragen zur Heizungsanlage und zu allen Bereichen des Energiesparens beantworten gerne die Energieberater der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Damit die Gespräche ungestört und ohne lange Wartezeit erfolgen können, ist eine telefonische Terminvereinbarung erforderlich.

Die Energieberatung ist in Mainz am Donnerstag, den 02.08.18 von 12.30 – 18:30 Uhr im Umweltinformationszentrum (Dominikanerstraße 2) und am Mittwoch, den 25.07.18 von 10.00 – 17.45 Uhr in der Verbraucherzentrale (Seppel-Glückert-Passage 10, 2.OG). Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Telefonische Voranmeldung unter  0800 / 60 75 600 (kostenlos).

Energietipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Urlaub für die Stromrechnung
Mit diesen Tipps macht auch der Stromzähler mal Pause

Davon gehen wir eigentlich aus: Wenn im Sommer endlich der wohlverdiente Urlaub ansteht und die Wohnung verlassen ist, machen auch die Stromkosten zuhause mal Pause. Damit der Stromzähler aber nicht dennoch munter weiter läuft, müssen vor der Abreise wirklich alle Stromfresser abgestellt werden.
So banal es klingt: Am wichtigsten ist es, vor der Abreise wirklich alle elektrischen Geräte auszuschalten. Im Zweifelsfall den Stecker ziehen, selbst wenn an der Stereoanlage im Off-Zustand keine Kontrolllämpchen mehr leuchten. Im Stand-by-Modus verbrauchen elektrische Geräte auch ohne sichtbares Zeichen Strom – ältere Exemplare sogar ziemlich viel.
Einen doppelten Energiespareffekt erzielt, wer vor dem Urlaub Kühl- und Gefrierschrank enteist und abtaut. Zum einen wird während der Abwesenheit kein Strom für den laufenden Betrieb benötigt, zum anderen laufen die Geräte nach der Rückkehr ohne die Eisschicht effizienter.
Auch ein Blick in den Keller lohnt sich immer. Hier laufen häufig unbemerkt elektrische Geräte. Wer etwa seine Heizungsanlage auf „Sommer“ umstellt, spart viel Strom, da dann die Heizungspumpen abgeschaltet werden.
Vor der Abreise, lohnt es sich außerdem, den Stromzähler zu kontrollieren und den Stand zu notieren. So lässt sich nach der Rückkehr feststellen, ob tatsächlich alles ausgeschaltet war.


Bei weiteren Fragen zum Stromsparen im Haushalt und bei allen anderen Fragen des Energiesparens helfen gerne die Energieberater der Verbraucherzentrale in einem persönlichen Beratungsgespräch nach telefonischer Anmeldung. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell.

Die Energieberatung ist in Mainz am Donnerstag, den 19.07.18 von 12.30 – 18:30 Uhr im Umweltinformationszentrum (Dominikanerstraße 2) und am Mittwoch, den 11.07.18 von 10.00 – 17.45 Uhr in der Verbraucherzentrale (Seppel-Glückert-Passage 10, 2.OG). Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Telefonische Voranmeldung unter  0800 / 60 75 600 (kostenlos).

Energietipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Den Keller im Sommer trocknen? - Vorsicht beim Lüften kühler Räume im Sommer

Es klingt erst mal einleuchtend einen feuchten Keller im Sommer durch warme Luft zu trocknen. Leider gelingt das nicht in jedem Fall und kann sogar zum gegenteiligen Effekt führen.
Warme Luft kann viel Wasserdampf aufnehmen. Im Keller kühlt die Luft ab und die relative Luftfeuchtigkeit erhöht sich, da kalte Luft weniger Wasserdampf aufnehmen kann. An den kalten Wänden im Keller oder der Souterrainwohnung kann es dann sogar zu Bildung von Kondenswasser kommen, wie bei einer kalten Flasche die aus dem Kühlschrank genommen wird. Aber auch ohne Tropfenbildung an den kühlen Wänden, kann es zum Wachstum von Schimmelpilzen kommen, wenn die Luftfeuchte für längere Zeit bei 80 % oder darüber liegt.
Das Lüften kalter Räume sollte in der warmen Jahreszeit besser in den kühleren Abend-, Nacht- oder Morgenstunden erfolgen. Am besten mit komplett geöffnetem Fenster.

Da die Luft in der warmen Jahreszeit bereits eine hohe relative Luftfeuchtigkeit hat, kann sie kaum noch Feuchtigkeit aufnehmen. Der maximale Sättigungswert ist schnell erreicht. Im Winter hingegen ist die Luft draußen trockener als innen. Beim Lüften im Winter wird warme, feuchte Luft aus dem Innenraum durch trockene Außenluft ausgetauscht. Die Frischluft erwärmt sich und nimmt die Feuchtigkeit der Wohnung oder des Kellerraums auf, bis sie wieder ausgetauscht wird. Über einen längeren Zeitraum wird der Raum so trockener.
Nicht immer können die erforderlichen Lüftungszeiten im Alltag eingehalten werden. Daher kann es in einigen Fällen praktischer sein, eine feuchtegeregelte Lüftungsanlage einzubauen, die dann lüftet, wenn die absolute Feuchte der Außenluft niedriger ist als die Feuchte der Raumluft.
Eine ausführliche, individuelle Beratung erhalten Ratsuchende bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale in einem persönlichen Beratungsgespräch. Beraten wird zu allen Fragen rund ums Heizen, Lüften und Energiesparen im Privathaushalt.
Die Energieberatung ist in Mainz am Donnerstag, den 19.07.18 von 12.30 – 18:30 Uhr im Umweltinformationszentrum (Dominikanerstraße 2) und am Mittwoch, den 27.06.18 von 10.00 – 17.45 Uhr in der Verbraucherzentrale (Seppel-Glückert-Passage 10, 2.OG). Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Telefonische Voranmeldung unter  0800 / 60 75 600 (kostenlos).

Energietipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Werden gedämmte Häuser zu dicht?

Die Gebäudehülle sollte möglichst luftdicht sein - unabhängig davon ob und wie dick ein Haus gedämmt ist. Fugen findet man vor allem an Stellen, an denen Bauteile ohne Abdichtung an-einander stoßen. Durch diese Fugen strömt unkontrolliert Luft und nimmt dabei Energie und Feuchtigkeit mit. Damit  sind nicht nur Energieverlust und Zugerscheinungen verbunden, sondern auch das Risiko eines Bauschadens. Im Winter kühlt sich warme relativ feuchte Luft auf dem Weg durch die Fuge nach draußen ab. Die abgekühlte Luft kann weniger Feuchtigkeit speichern. Die erhöhte Luftfeuchtigkeit in der Fuge schafft damit die Voraussetzung für Schimmelbildung. Unter Um-ständen entsteht damit ein unbemerkter Bauschaden, der auch die Raumluft belasten kann. Denn durch die Fugen kann auch Luft von außen nach drinnen strömen und Schimmelsporen mit in die Wohnung bringen. Die Gebäudehülle von Häusern sollte also immer möglichst dicht sein. Der notwendige Luftwechsel muss immer entweder durch Fensterlüftung oder eine Lüftungsanlage sichergestellt werden.
Weitere Informationen zur luftdichten Bauweise und was diesbezüglich bei der Ausführung von Sanierungsmaßnahmen oder im Neubau zu beachten ist, erläutern Ihnen gerne die Energieberater der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in einem persönlichen Beratungsgespräch nach telefonischer Voranmeldung.

Die Energieberatung ist in Mainz am Donnerstag, den 21.06.18 von 12.30 – 18:30 Uhr im Umweltinformationszentrum (Dominikanerstraße 2) und am Mittwoch, den 20.06.18 von 10.00 – 17.45 Uhr in der Verbraucherzentrale (Seppel-Glückert-Passage 10, 2.OG). Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Telefonische Voranmeldung unter  0800 / 60 75 600 (kostenlos).