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Schulformen

Grundschule
Die Grundschule versteht sich als Lebens- und Lernstätte für Kinder, die Schülerinnen und Schüler zum Zusammenleben mit Gleichaltrigen anleiten, sie in das schulische Leben einführt und damit verlässliche Grundlagen für ein zukunftsorientiertes Lernen sicherstellt.
Die Lerninhalte der Grundschule sind im Sinne eines kindgemäßen fachübergreifend Unterrichts in folgende Lernbereiche gegliedert:

  • Relgion - Ethik
  • Deutsch, Sachunterricht, integrierte Fremdsprachenarbeit
  • Mathematik
  • Musik, Sport, Bildende Kunst / Textiles Gestalten / Werken

Die Gundschule ist der Primärstufe zugerechnet, also der ersten Stufe des Schulsystems in Rheinland-Pfalz. Sie umfasst die Klassenstufe 1-4 und wird als volle Halbtagsschule angeboten. Das 1. und 2. Schuljahr bilden eine pädagogische Einheit. Der Unterricht der vollen Halbtagsschule beginnt in der Regel um 08.00 Uhr und endet für die Klassenstufen 1 und 2 um 12.00 Uhr und für die Klassenstufen 3 und 4 um 13.00 Uhr. Die volle Halbtagsschule wird ergänzt durch die Betreuende Grundschule, die Kinder vor und nach dem Unterricht gegen Barzahlung für bestimmte Zeiten betreut. Zur Erhaltung der sprachlichen und kulturellen Eigenständikeit soll den ausländischen Kindern im Rahmen der personellen und organisatorischen Möglickeiten zusätzlich muttersprachlicher Ergänzungsunterricht (MEU) angeboten werden.

Aufnahmebedingungen:
Der Besuch der Grundschule ist Pflicht für alle Kinder. Jedes Kind,

  • das bis zum 31. August das sechste Lebensjahr vollendet
  • das geistig wie körperlich den Anforderungen der Schule gewachsen ist

muss mit Beginn des neuen Schuljahres die Grundschule besuchen (Kinder, die am 30.06. 6 Jahre werden, sind Schulpflichtig). Daher erfolgt vor dem Schulantritt für alle angemeldeten Schüler durch den Schularzt eine Feststellung ihrer körperlichen Entwicklung.

Vorzeitige Aufnahme (Kann Kinder)
Kinder, die in der Zeit vom 30.06. bis 31.12. einschließlich das 6. Lebensjahr vollenden, werden auf Antrag der Eltern in die Grundschule aufgenommen, wenn die körperliche und geistige Entwicklung eine erfolgreiche Teilnahme am Unterricht erwarten lässt; die Entscheidung trifft hier der Schulleiter im Benehmen mit dem Schularzt.

Zurückstellung
Kinder, die körperlich und geistig nicht soweit schulfähig sind, um mit Erfolg am Unterricht teilzunehmen, können vom Schulbesuch zurückgestellt werden, sofern nicht der unmittelbare Besuch der Sonderschule notwendig erscheint; die Entscheidung trifft hier die Schulbehörde.
 
Schulkindergarten
Die Anmeldung eines vom Schulbesuch zurückgestellten Kindes zum Schulkindergarten wird den Erziehungsberechtigten empfohlen. Die Zeit der Zurückstellung vom Schulbesuch wird nicht auf die Schulpflicht angerechnet, wenn der Schulkindergarten besucht wird.
 
 
Gymnasium
Das Gymnasium führt zur allgemeinen Hochschulreife; es vermittelt daher Grundkenntnisse wissenschaftlicher Fakten, Probleme und Methoden, die zur Vorbereitung eines Hochschulstudiums, aber ebenso für eine qualifizierte Berufsausbildung außerhalb der Hochschule notwendig sind.
Mit dem Abschluss der Mittelstufe vermittelt das Gymnasium den qualifizierten Sekundarabschluss I und damit die Berechtigung zum Eintritt in berufs- und studienbezogene Bildungsgänge.
Das 9-jährige Gynasium wird mit den Klassenstufen 5 bis 10 der Sekundarstufe I und mit den Jahrgansstufen 11 bis 13 der Sekundarstufe II zugeordnet.
Klassenstufen 5 bis 10 (Unter- und Mittelstufe).
Hier wird in allen Gymnasien nach einheitlichen Lehrplänen unterrichtet; die Schülerin/ der Schüler muss sich nach dem Angebot der Schule für Englisch, Französisch oder Latein als erste Fremsprache entscheiden. Die breit angelegte Grundbildung enthält folgene Pflichtfächer:

  • Religion /Ethik
  • Deutsch
  • Englisch, Französisch oder Latein
  • Geschichte
  • Sozialkunde
  • Erdkunde
  • Mathematik
  • Physik
  • Chemie
  • Biologie
  • Musik
  • Bildende Kunst / Werken / Textiles Gestalten
  • Sport

Je nach Wahl der ersten Fremdsprache ergeben sich unterschiedliche Sprachenfolgen (Ausnahme können von der Schulbehörde genehmigt werden), wobei mindestens 2 Fremdsprachen verpflichtend sind. Die häufigste Sprachenfolge im Gymnasium ist Englisch als erste Pflichtfremdsprache ab Klasse 5 und Latein oder Französisch als zweite Pflichtfremdsprache ab Klasse 7.
Einige Gymnasien bieten für einen Teil ihrer Schülerinnen und Schüler Latein oder Französisch.


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